Spülmaschinen sind in Kirchenbetrieben oft eine Schwachstelle. Die Waschprogramme dauern zu lange.

Die Jugendgruppe trifft sich für ein Spaghettiessen im Gemeindesaal. Der lustige Abend findet seinen Abschluss, wenn das schmutzige Geschirr in der Spülmaschine steckt und die Starttaste gedrückt ist. Das Waschprogramm dauert mit über einer Stunde allerdings viel zu lange, als dass das Geschirr noch versorgt werden könnte. «Morgen, morgen» lautet deshalb die Lösung. Das ist mühsam, weil das Nachputzen am Kirchenpersonal hängen bleibt.

Das grössere Problem stellt sich in der Regel an Kirchenfesten ein. Plötzlich fehlen saubere Weingläser oder Dessertteller. Die Mithelfer finden sich vor der Spülmaschine ein und warten gebannt, bis das Programm endlich endet. Und wenn es dann so weit ist, sind die Weingläser viel zu heiss. In vielen Gemeindeküchen stehen heute zwei Spülmaschinen. Eine für Privathaushalte, die kleineren Gruppen dient, und eine grosse, oft komplizierte Waschanlage für Gemeindeanlässe. Beide entsprechen mehr schlecht als recht den tatsächlichen Bedürfnissen im Kirchenbetriebsalltag. Die kleine ist zu langsam, die grosse zu aufwendig.

Industriespülmaschinen in kompakten Dimensionen ermöglichen jedoch, dass Gläser, Teller und Besteck schnellstmöglich wieder zum Einsatz kommen können. Die Profigeräte können pro Stunde bis zu dreissig Körbe reinigen, was bei den üblichen Geschirrspülmaschinen einer Menge von bis zu sechshundert Tellern entspricht. Die Kosten einer Geschirrspülmaschine mit den Dimensionen 41 × 51 × 60 Zentimeter liegen unter zweitausend Franken. Die Gläserspülmaschinen haben Programme mit einer Länge von zwei, zweieinhalb und vier Minuten. Die Gläser werden mit einer Wassertemperatur von 82 Grad gereinigt. Kosten: ebenfalls keine zweitausend Franken – ohne Installation. Zwei Maschinen, eine für Gläser und eine für Geschirr und Besteck, eröffnen eine grosse Flexibilität im Gebrauch mit einem Minimum an Platzbedarf. Im Gegensatz dazu beanspruchen die teureren Haubenspülmaschinen mehr Platz und sind arbeitsintensiver bei der Schlussreinigung.