Mehr Arbeit, weniger Zeit. Deshalb gilt es, das Beste aus der vorhandenen
Arbeitszeit herauszuholen. Mit wenigen Änderungen im Arbeitsmuster lässt
sich die Produktivität steigern. Zehn Optimierungsvorschläge:

Smartphone-Benachrichtigungen ausschalten Diese «Dinger» sind grosse Ablenker. Man gerät durch sie leicht aus der Spur,
weil man ihnen höhere Priorität einräumt, was ein psychologisches Phänomen ist. Ausserdem ist es schwierig, nach der Lektüre einer Mitteilung wieder die Konzentration zu finden. Den Flugzeugmodus beim Smartphone einzustellen, begünstigt die Arbeit.

E-Mails wirken in vielerlei Hinsicht wie Smartphone-Benachrichtigungen. Sie ständig zu überprüfen und zu beantworten,kann zum Zeitwirbel werden. Planen Sie stattdessen eine Zeit am Anfang und am Ende Ihres Tages ein, um Ihre E-Mails zu beantworten. Nutzen Sie die dafür blockierte Zeit optimal.

Routinemässige Pausen einlegen Ihre Produktivität wird nicht darunter leiden, wenn Sie einen Schritt zurücktreten. Die Forschung zeigt, dass die Leistung durch kleine Pausen steigt. Wenn Sie produktiver sein wollen, stellen Sie sicher, dass Sie Pausen als Teil Ihres Arbeitstages planen.

Zeitfenster einführen Zeitfenster ermöglichen eine bessere Planung, um die Produktivität zu maximieren
und einen guten Überblick darüber zu gewinnen, was wann abgeschlossen werden muss. Acht Uhr könnte die E-Mail-Stunde sein, die Zeit von neun bis elf Uhr ist für Sitzungen reserviert usw. Dieser terminbasierte Ansatz vermittelt eine gute Vorstellung, wie viel Zeit für Aufgaben wirklich notwendig ist.

Stehen Sie früher auf Sie müssen nicht um vier Uhr morgens aufstehen, um erfolgreich zu sein. Gönnen Sie sich aber zusätzliche 20 bis 30 Minuten am Morgen. So starten Sie mit einer andern Qualität in den Tag. Alles wird sich weniger überstürzt und weniger gestresst anfühlen, wodurch Sie eine positivere und produktivere Denkweise erhalten. Achten Sie auch darauf, dass Sie früher ins Bett gehen, denn der verpasste Schlaf wird Ihnen keinen Gefallen erweisen.

Willenskraft ist eine begrenzte Ressource To-do-Listen sind oft übervoll, und die Abarbeitung der einzelnen Punkte
scheitert häufig an der Willenskraft. Beginnen Sie Ihren Tag mit Aufgaben, die Sie etwas mehr belasten könnten
und heben Sie die leichteren Aufgaben für das Ende des Tages auf, wenn die  Willenskraft schwindet.

Kleiden für den Erfolg Entgegen der Meinung von Verbiesterten spielt Kleidung auch in kirchlichen Kreisen eine Rolle – nicht nur im Gottesdienst. Psychologische Untersuchungen haben gezeigt, dass ein guter Arbeitsdress die Produktivität erhöht. Wer sich für die Arbeit gut kleidet, arbeitet auch konzentrierter.

Nein sagen können Wenn man zu viele Aufgaben übernimmt, schlägt sich das auf die Produktivität nieder. Wenn Sie gebeten werden, eine weitere Aufgabe zu übernehmen, die Ihnen zu viel wird, dann sagen Sie Nein. Ein Nein am Anfang wird
akzeptiert, ein späteres Nein belastet das Arbeitsklima.

Eine Erledigt-Liste erstellen Führen Sie statt einer To-do-Liste eine Done-Liste, auf die Sie alles schreiben,
was Sie an einem Tag, in einer Woche oder einem Monat erreicht haben. Dies wird helfen, die Leistung zu überblicken,
was wiederum motiviert. Aus dem bereits Geleisteten lässt sich leicht neue Kraft für Bevorstehendes schöpfen.

Alles am Abend davor Um das Beste aus Ihrer Zeit herauszuholen, bereiten Sie schon am Abend alles vor, was Sie für die Arbeit und Ihre Morgenroutine am kommenden Tag benötigen. Das gibt Ihnen am Morgen Ruhe und Sicherheit. Dadurch eröffnet sich auch Raum, um sich auf die anstehenden Arbeiten einzustimmen.