Ostern ist in diesem Jahr zwar erst im April, jedoch kommt es schneller, als man denkt. Im kirchlichen Betrieb ist für die anstrengende Osterwoche viel festgelegt. Dennoch bestehen Freiräume für Gestaltungsmöglichkeiten, zum Beispiel für
einen Blick nach Jerusalem zu den dort sesshaften Christen. Sie verteilen sich auf rund 50 verschiedene Konfessionen
und Kirchen. Die Hoheit über die Schlüssel zum heiligsten Ort der Christenheit, die Grabeskirche, liegt in den Händen einer muslimischen Familie – und das schon seit Jahrhunderten. Toleranz wird in der Grabeskirche täglich geübt. Zur Erinnerung: In der Grabeskirche in Jerusalem steht die frisch renovierte Kapelle, unter der sich das Höhlengrab von Jesus befunden hat. Dort ereignete sich die Auferstehung, dort stiess Maria Magdalena auf eine leere Gruft. Deshalb lohnt es sich, in der
Jugendarbeit, an einem Vortragsabend in der Gemeinde oder in einer Predigt zu diesem historischen Ort zu gehen,
um dem Alltag von heute Tiefe zu verleihen. Anregungen dazu finden Sie auch ab Seite 6. Denn neues Wissen kann den Glauben beflügeln. Und das erhoffen wird doch alle von Ostern.