Freitag, 04 Mai 2018 11:47

Neue Perspektiven verbinden Kopf und Seele

ethik22, das Institut für Sozialethik in Zürich, bringt grosse Themen auf den Punkt und bietet Orientierung auf der Grundlage christlicher Sozialethik. Es macht dies mit dem neuen ethik22-Magazin. Vertieft werden die Themen im ethik22-Café, das mobil ist und von Pfarreien gebucht werden kann.
«ethik22-Café» in Ihrer Pfarrei!
Um Ihre Gemeinde ausserhalb des traditionellen Kirchenangebots zu beleben, können Sie das ethik22-Café als Veranstaltung buchen. Demokratie, Digitalisierung, Sterbehilfe etc. Solche Themen eignen sich besonders gut, um Menschen anzusprechen, die Zeichen der Zeit zu erkennen und sie im Lichte einer christlichen Ethik zu diskutieren. Weitere Informationen zum ethik22-Café erhalten Sie unter www.ethik22.ch oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

«Warum sind wir Menschen so bewegt, wenn wir uns hoch in den Bergen befinden, zuoberst auf dem Eiffelturm oder aus dem Fenster eines Flugzeuges hinunter auf die Erde und die menschengestaltete Welt blicken? Hängt es damit zusammen, dass wir körperlich wie auch intellektuell das Bedürfnis nach einer Perspektive haben?» Mit diesen Fragen beschreibt ethik22 sein Programm. Es geht dem Leiter von ethik22, dem Sozialethiker und Theologen Thomas Wallimann, darum, Räume zu schaffen für Kopf und Seele, für Dialog, fundierte Gedanken und sozialethische Orientierung. Dies erlaubt Menschen, ihre eigene Perspektive zu komplexen Gesellschaftsfragen zu entwickeln. Beim Institut für Sozialethik ist man sich bewusst, dass viele Leute heute Kirchenbürger, aber nicht mehr Kirchengänger sind. Gleichwohl sind sie an einer christlich orientierten Ethik interessiert. Darum lassen sich die Menschen von heute, so ethik22, mit einer Mischung aus elektronischen, gedruckten und gesprochenen Formen erreichen. Beim ethik22-Magazin, das vier Mal im Jahr erscheint, steht der Dialog im Zentrum. Die erste Ausgabe war der Demokratie gewidmet. Studien zeigen nämlich, dass sich die Erosion demokratischer Werte auch auf den Wohlstand auswirkt. Gleichzeitig regieren Autokraten heute die Hälfte der Weltbevölkerung, und in Ungarn – einem EU-Mitglied – gilt neu die «illiberale Demokratie». Auch mit der zweiten Ausgabe zum Thema Digitalisierung liegt das sozialethische Institut ethik22, das aus der katholischen Arbeiterbewegung (KAB) hervorging, goldrichtig. Der Facebook-Skandal macht deutlich, wie verletzlich die Gesellschaft durch die Digitalisierung geworden ist, und fragt, nach welchen Kriterien wir die technische Entwicklung gestalten wollen. «Obwohl die Kaffeehäuser der Aufklärung keine Sicht von weit oben wie Berge, Türme oder Flugzeuge bieten konnten, waren sie ein beliebter und von vielen Europäerinnen und Europäern gesuchter Ort für Perspektiven. Wie die Kaffeehäuser der Aufklärung, möchten wir mit dem ethik22-Café Raum schaffen für Perspektiven», schreibt das Institut zu seinem Angebot.

Das Team vom ethik22-Café Thomas Wallimann-Sasaki (links), Christina Sasaki und Jonas Sagelsdorff. Foto: DBFP