Freitag, 15 Juni 2018 14:48

Hallo, geht es auch günstiger? Empfehlung

In vielen Kirchgemeinden sind die Telefonanschlüsse eine «Blackbox». Statt eines einzigen Vertrags für alle Nummern, laufen mehrere Verträge, was teurer kommt und Nachteile in den Serviceleistungen bringt.

Eine Rechnung für das Nottelefon im Lift, eine für das Telefon in der Küche neben dem Gemeindesaal, eine für das Telefon im Kirchennebenraum usw. Sieben einzelne Rechnungen trafen jeweils im Pfarrhaus der reformierten Gemeinde ein. Da fasste sich die Sekretärin ein Herz und rief den Telekomanbieter an. Sie störte sich daran, dass sechs Couverts unnötig verwendet wurden, dass dadurch überall mehr Aufwand entstand, beim Frankieren, Transportieren und beim Bringen. Es stellte sich heraus, dass diese Anschlüsse über die Jahre nach und nach hinzugekommen waren. Jedes Mal wurde ein neuer Vertrag abgeschlossen. Und weil nie gefragt wurde, kam es auch zu keiner Bündelung. Pfarrämter, die in der Regel mehrere Telefonanschlüsse haben, fallen bei den grossen Anbietern unter Businesskunden. Ihnen steht ein besonderes Serviceangebot zur Verfügung, das Lösungspakete umfasst. Diese Angebote sind kostengünstiger als individuelle Einzellösungen und ermöglichen eine zusammengefasste Rechnungsstellung. Bei der Swisscom sind diese Lösungen auf der Webseite unter dem Reiter «Geschäftskunden» und dort unter «KMU» abrufbar. Besondere Einsparungen lassen sich durch Kombi-Angebote erzielen, die zum Beispiel die Festnetzanlage mit mobilen Telefonen ergänzen. Entscheidend ist, dass ein Pfarramt gezielt beim Anbieter nachfragt und bei Vorliegen eines konkreten Angebotes zusätzlich bei einem Konkurrenten offerieren lässt. Denn der Anbieter wird von sich aus nicht aktiv, weil er in der Regel an alten Verträgen mehr verdient als an neuen.

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