Das Suchmaschinenunternehmen Google hat per Ende 2018 die während des Jahres am
meisten gestellten Was-Fragen von Schweizer Nutzern veröffentlicht. An dritter Stelle stand die Frage: «Was bedeutet Pfingsten?» Das kann man positiv werten. Die Menschen in der Schweiz interessieren sich für religiöse Fragen, obschon die Nutzung des Kirchenangebots stark abnimmt. Die Tatsache, dass «Was ist Pfingsten?» im Jahr 2018 zu den meistgestellten Google-Fragen in der Schweiz gehörte, kann man auch negativ sehen, als Mangel: dass es den Kirchen nicht gelingt, in einer verständlichen Sprache einen ganz zentralen Glaubensinhalt zu vermitteln. Zu oft wird heute mit Floskeln und Worthülsen operiert. Die Ausgabe thematisiert Pfingsten, damit genügend Zeit verbleibt, sich für Inhalte inspirieren zu lassen, jenseits von Floskeln. Dieses Feuer ist an vielen Orten, ob reformiert, katholisch oder christkatholisch nur noch eine Glut. Pfingsten eignet sich hervorragend, um diese Glut wieder zu einem Feuer zu entfachen. Aber: Ob angestellt oder ehrenamtlich im Dienste der Kirchen – durch das Verwalten von Kirche und das Denken von Glaube allein entsteht kein Feuer.