Ideenlieferanten

Eine gute Adresse für klassische Rezepte, aber auch Neukreationen ist swissmilk.ch, die Website der Schweizer Milchproduzenten. Vom Migros-Genossenschaftsbund wird die Seite saison.ch betrieben, auch dort finden sich unter «Apéro» und «Fingerfood» zahlreiche Einträge. Konkurrent Coop steht nicht abseits: coop.ch präsentiert in der Rezepterubrik zahlreiche Häppchenideen, darunter viele gluten- oder laktosefreie und vegetarische Rezepte. Und schliesslich der Klassiker: bettybossi.ch braucht man eigentlich nicht mehr zu erwähnen, aber krautundrueben.ch, den Blog aus dem gleichen Haus: Geheimtipps, unterhaltende Geschichten und feine Apéroideen finden sich dort.

Ein guter Vorsatz fürs neue Jahr: Keine langweiligen Apéros mehr! Noch liegen sie schwer im Magen – die Chips, Salzstangen und Spanischen Nüssli  von zahlreichen Advents-, Weihnachts- und Neujahrseinladungen. Dabei lässt sich mit wenig Aufwand Abwechslung und Frische aufs Buffet zaubern.

Es ist noch zu früh, sich Sorgen um die Strandfigur zu machen, aber beim einen oder andern wird die Zeit zwischen den Jahren Spuren hinterlassen haben. Alkohol ist nach Fett mit sieben Kalorien pro Gramm der energiereichste Nährstoff, er liefert doppelt so viel Energie wie Kohlenhydrate. Ausserdem regt Alkohol den Appetit an und kann den Abbau von Fett in der Leber erheblich erschweren. Als Alternativen für den Apéro bieten sich deshalb alkoholfreie Bowlen oder Pünsche an, die man der Saison entsprechend zubereitet: kalte Bowle mit Mineralwasser oder Ginger Ale und Früchten, im Winter beispielsweise mit Apfelstückchen und Orangenschnitzen. Oder warmer Punsch wie dieser: Tiefgefrorene Beeren mit Orangensaft zusammen erhitzen, eine Zimtstange hinzufügen und zehn Minuten ziehen lassen, mit Marzipan und dem Saft einer halben Zitrone abschmecken. Unzählige weitere Rezepte findet schnell, wer im Internet nach «Winterbowle» oder «Punsch» sucht. Und wer auf Alkohol nicht verzichten will, findet noch viel schneller noch viel mehr Rezepte in diesen Kategorien.

Wenden wir uns den Häppchen zu. Auch hier ist Google ein wertvoller Helfer auf der Rezeptsuche. Sollen die Vorbereitungen schnell und unkompliziert sein oder müssen die Kosten tief gehalten werden – oder beides? Lassen Sie sich von Kindern inspirieren! Der Schulgesundheitsdienst der Stadt Zürich beispielsweise vertreibt die Broschüre «Znüni und Zvieri: Leckere und gesunde Rezepte für die Schule und den Hort» – eine wahre Fundgrube für leichte, originelle und schnell zubereitete Apérohäppchen. Wie wäre es mit Gemüsespiessli? Pizzaschnecken (mit gekauftem Pizzateig in fünf Minuten zubereitet)? Oder belegten Minireiswaffeln? Ein Tupfer Frischkäse – mit Kräutern oder ohne –, ein Rüeblirädli und ein paar Röllchen Schnittlauch machen aus der langweiligen Waffel, oder auch aus einem Cracker oder einer Scheibe Knäckebrot, ein verführerisches Amuse-Bouche. Auch in Diskussionsforen von Elternzeitschriften (zum Beispiel wireltern.ch) finden sich immer wieder interessante und zeitsparende Rezeptideen. Speckzopf und Speckbrötli sind dort sehr beliebt, oder die «Devils on Horseback»: Datteln und Pflaumen mit einer Mandel statt des Kerns, in Speck eingewickelt und kurz im Ofen gebacken.

Sie sehen, die Möglichkeiten sind praktisch unbegrenzt, die Vorschläge zahlreich. Probieren Sie etwas Neues!