Wenn die gesprochenen Worte auf der Strecke bleiben: Simple Massnahmen verhelfen zu einer besseren Akustik im Kirchenraum.

Lektoren wird in der Sprechausbildung beigebracht, während der Lektüre Blickkontakt mit den Anwesenden aufzunehmen. Gut Vorbereitete beenden dann gerne die Sätze mit Blickkontakt. Dadurch gelangt nur noch ein geringer Teil des Luftschalls ins Mikrofon, das die Schallwellen in Mikrofonsignale umwandelt. Fazit: Den Lautsprechern als Wandler stehen zu wenig Signale zur Verfügung, die Lautsprecher übertragen die Satzende mit Blickkontakt kaum. Blickkontakte sollten deshalb nur in Lesepausen stattfinden. Zudem herrscht in vielen Kirchen eine «Mikrofonfurcht»: Der Abstand Mund-Mikrofon ist zu gross und die heute praktisch überall flexiblen Mikrofone sind zu wenig auf den Mund ausgerichtet. Diese Probleme bestehen bei Headsets mit Funkmikrofonen nicht, dafür sind sie in der Handhabung bedeutend anspruchsvoller. Vor allem wenn mehrere Headsets zum Einsatz kommen, dann müssen die Übertragungskanäle koordiniert werden.